deplatziert
Stimmen:

Von Langzeitstudenten, die sich im Gleichmaß des Alltags eingekuschelt haben und mit zynischem Blick unsere Arbeits- und Vergnügungswelt deklassieren ohne zu wissen, wohin die Lebensreise geht – davon handelt Jörn Birkholz’ Roman »Deplatziert«. Ein Buch, das nach Selbsterlebtem klingt und versucht, das ambivalente Lebensgefühl einer Twenty-and-Thirtysomething-Generation einzufangen.

Börsenblatt Nr.44 2010

Für echte Zyniker ist ”Deplatziert” zweifellos lustig nach dem Motto: “Was es für Leute gibt!” Und wer es gerne skurril und sarkastisch mag, dem empfehle ich dieses Buch. Für sensible Seelchen wie mich war es stellenweise zu starker Tobak.

Andrea Herrmann “Veilchen”

Insgesamt gelingt Jörn Birkholz ein amüsantes und sehr lesenswertes Porträt einer Generation, die alles haben und - zu ständiger Produktivität verdammt - am Ende nichts mehr ernst nehmen kann.

Anne Mucha Die Berliner Literaturkritik

Tatsächlich habe ich “Deplatziert” mit gewissem Vergnügen gelesen. Zwar tat ich die ersten Blätter ab, “ah, wieder ein, Adoleszenz abarbeitender Ich-Erzähler”, kam hernach zunehmend in Leselaune …

Michael Schönauer KILLROY media

Der Bremer Autor komponiert gekonnt eine Welt zwischen Humor und Verzweiflung.

Bremer 05

“Deplatziert” zeichnet sich durch milieusichere Dialoge aus. Besonders hervorzuheben ist der nüchterne Blick für trockene Komik. Letztere ist so erfrischend, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag, das sicherlich ein Gewinn (nicht nur) für alle “Spätjugendlichen” ist. Gespickt mit humorigen Einlagen reiht sich “Deplatziert” ein zwischen S. Regener, T. Jaud und C. Moore. Birkholz ist ein unterhaltsames Werk gelungen, das gleichsam im Bodenlosen endet und so innehalten lässt.

Stefan Fassel Wenz WENZ Verlag

Mit “Deplatziert” gelang dem Bremer Autor Jörn Birkholz ein beißender, zynischer Debütroman, dessen lakonischer Blick auf die Welt den amüsierten Leser nicht so schnell los lässt.

subway Braunschweig

Birkholz schreibt unaufdringlich und angenehm.

Public Hildesheim

Die stärksten Augenblicke erlebt der Roman in der Beobachtung der Mitmenschen und der lakonischen Beschreibung ihrer Eigenarten. Hier fühlt man sich erinnert an Rocko Schamoni, Sven Regener, oder gar Jörg Fauser und muss des öfteren heftig schmunzeln.

schnüss - Das Bonner Stadtmagazin

Unbeschönigt spiegelt Birkholz ein in der heutigen Zeit bekanntes Generationenbild wider.

es-presso

Birkholz will provozieren. Und das ist ihm gelungen.

Lokalmatador Nordbaden

Lakonisch, sarkastisch und mit trockenem Humor skizziert der Bremer eine neue Generation Spätjugendlicher, die angesichts ihres im Regelapparat und Konsumüberfluss gefangenen Umfeldes in chronische Genervtheit verfällt. So macht das Thema Identitätssuche Spaß.

Oxmox

Birkholz zeichnet das Porträt einer Generation, die das Lebensgefühl eint, irgendwie “fehl am Platz” zu sein.

General-Anzeiger

Es gelingt Birkholz, die in gewisser Weise verzweifelte Lage seiner Hauptfigur überzeugend zu skizzieren, die partout nirgends dazugehören möchte. Und ab und an gelingen dem Bremer in seinem Debütroman durchaus auch schöne, wie dahingeworfen wirkende Pointen und treffende Situationsbeschreibungen.

PRINZ

Zusammenfassend ist “Deplatziert” eine amüsante Lektüre, die einen schmunzeln, aber auch nachdenklich werden lässt.

Volksstimme

Natürlich ist es alles andere als lustig, mit einer Kettensäge bedroht zu werden oder feststellen zu müssen, dass das Sympathischste am Magisterprüfer sein Labrador ist. Birkholz’ Talent besteht aber gerade darin, eine erlebte widerspenstige Realität mit einer heiteren Gelöstheit wiederzugeben.

unser Lübeck

Lakonisch, komisch und unterhaltsam.

Alfelder Zeitung

Deplatziert kann man sich schon mal vorkommen als Langzeitstudent, der an einem “Mahnmal der Inkompetenz” namens Magisterarbeit herumwerkelt und sonst nicht viel auf die Reihe kriegt. Mit einer großen Portion Zynismus lässt Autor Jörn Birkholz seinen namenlosen Helden aus dessen Alltagswidrigkeiten berichten und liefert so nebenbei ein kleines Generationenporträt zielloser Um-die-30jähriger ab.

Der Tagesspiegel

Deutsche vertreten im Ausland häufig den Ruf, stets überaus pünktlich, fleißig und ordentlich zu sein. Jörn Birkholz weiß, es geht auch anders und präsentiert uns in seinem Roman „Deplatziert“ die dunkle Seite.

Thalia.de

Fasziniert habe ich das vierte Kapitel “Kleine polnische Odyssee” gelesen und von Beginn an eine starke Sympathie für den Protagonisten entwickelt. Es gelingt Birkholz, den Leser in diese verrückte, nachgerade unglaubliche Geschichte einzubeziehen und ihn emotional an den unsicheren und unbeholfenen Helden zu binden. Während des Lesens fühlt man die beschriebenen Malträtierungen beinahe physisch und fragt sich immer wieder aufs Neue, ob es für den armen Kerl eigentlich noch schlimmer kommen kann. Und es kann! Die bewusst vorgebrachten klischeehaften Vorstellungen, die polnischen Staatsbürger betreffend, sind derart überspitzt, dass einen selbst die unerträgliche Situation noch zum Schmunzeln animiert. Mit Witz und Charme, dabei zu keinem Zeitpunkt aufgesetzt, erzählt Birkholz die Geschichte eines namenlosen Mannes, anfang dreißig, den sein Alltag immer mehr erdrückt und der aus diesem Zustand nicht auszubrechen vermag.

Verlag Neue Literatur Jena

Die von Birkholz beschriebenen Erlebnisse sind skurril und mit unglaublich humorvollen Passagen ergänzt. Mit jeder Zeile wird der namenlose Hauptdarsteller sympathischer und wächst dem Leser ans Herz. Fazit: Nach kurzer Einlesephase lässt der Roman nicht mehr los.

Ravensburger Stadtmagazin

Eine launig-lakonische Collage aus Momentaufnahmen, Stimmungsbildern, Szenestudien und Befindlichkeitsschilderungen.

Kreiszeitung Syke

Birkholz macht deutlich, dass viele skeptisch auf die Arbeitswelt blicken und nicht wissen, wohin ihr Lebensweg gehen soll. Durch die vom Autor eingesetzte Alltagssprache wird der Leser an das Buch gefesselt. Die Geschehnisse wirken lebendig.

Fulda informiert

Witzig und trotzdem mit Tiefgang.

rbb Fritz

Jörn Birkholz erzählt in seinem Debütroman von einem 31-jährigen Dauerstudenten, der sein Studium wohl nicht so bald abschließen wird. Sein Prof hält seinen Versuch einer Magisterarbeit nämlich für eine Katastrophe. Eine Freundin oder eine Aussicht auf eine irgendwie interessante Beschäftigung jenseits seines Jobs im Baumarkt hat der junge Mann auch nicht, dafür aber eine feine Beobachtungsgabe.

zitty

Der launig-ironische Generationenkonflikt wird in pointierte Dialoge gepackt, die auch jene Zuschauer begeisterten, die nicht ganz zur Zielgruppe gehörten. “Es hat mich ein bisschen an Loriot erinnert”, sagt eine der Zuschauerinnen nach der Lesung.

Generalanzeiger Velten

Die Episoden über Beziehungsenden, schlechte Konzerte und Partys strotzen nur von Witz, Skurrilität und unerwarteten Wendungen.

Moosburger Zeitung

Ein “ewiger Student” schlägt sich mit seinen kleinen und größeren Katastrophen durchs Leben. Ein skurril humorvolles Romandebüt über die Generation der Dreißiger.

Neue Westfälische

Die ausgewählten Textpassagen verdeutlichten an unterschiedlichen Lebenssituationen, wie sich aus banalen alltäglichen Begebenheiten teils skurrile Konflikte entwickeln können. Die Texte überraschten mit einem erfrischenden Schreibstil, in dem detailreiche Schilderungen die Szenerie lebendig und durchaus spannend an das Publikum herantrugen.

Wochenspiegel Naumburg

Wenn morgens ein Maler die Studentenbude des Langzeitstudenten aufsucht, sorgt das für reichlich Situationskomik. Studentinnen, die wie “Frettchen” durch die Unibibliothek huschen, geben ebenfalls ein eindrucksvolles Bild her. Jörn Birkholz beschreibt den Studentenalltag wirklich witzig.

Rhein-Neckar-Zeitung

Birkholz beschreibt in einzelnen Szenen in einer oft explosiven Mischung aus Humor und Ironie, wie sein Protagonist auf seiner Eisscholle dahintreibt.

Hannoversche Allgemeine

Ein sehr lesenswertes Buch, das dem Zwang unserer Zeit nach Perfektion zu streben, eine steile Karriere hinzulegen und dabei auch noch eine wunderbare Familie zu gründen während man total happy und mit sich im Reinen ist, ein Contra gibt.

Doppelpunkt